Die Erbschaft

Usama Ibn Zaid berichtete, dass der Prophet, sagte: „Der Muslim beerbt nicht den Ungläubigen, und der Ungläubige (beerbt) nicht den Muslim!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 78]

Jabir Ibn ʿAbdallāh berichtete: „Ich war krank, und der Gesandte Allahs, und Abū Bakr statteten mir einen Krankenbesuch ab. Sie kamen zu Fuß zu mir, als ich bewußtlos da lag. Der Gesandte Allahs, wusch sich für das Gebet und goß das Wasser von ihm auf mich da kam ich wieder zu Bewußtsein und sagte: „O Gesandter Allahs, wie soll ich mit meinem Vermögen verfahren? Wie soll ich darüber entscheiden?“ Er gab mir keine Antwort, bis der Qurʾān -Vers (4:7ff.) über die Erbschaft offenbart wurde.“

ʿAʾischa berichtete: „Fatima 1) und Al-ʿAbbas 2), kamen zu Abū Bakr 3), um ihre Erbschaftsanteile aus der Hinterlassenschaft des Gesandten Allahs, zu fordern, sie forderten seinerzeit ihre beiden Landgebiete in Fadak und ihre beiden Anteile in Chaibar.

  1. Tochter des Propheten
  2. Onkel des Propheten
  3. Der erste Kalif des Islam nach dem Ableben des Propheten

Abū Bakr sagte dann zu ihnen: „Ich hörte den Gesandten Allahs, sagen: „Wir werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben, ist ein Almosen . Die Angehörigen Muhammads nehmen wahrlich ihre Nahrung aus diesen Gütern.“Bei Allah, ich werde das nicht sein lassen, was ich sah, dass der Gesandte Allahs, getan hat, ohne es zu tun.“ Aus diesem Grund mied ihn Fatima und sprach nicht mehr mit ihm, bis sie starb.“

ʿAʾischa berichtete, dass der Prophet, sagte: „Wir werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben, ist ein Almosen.“

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, sagte: „Meine Erben sollen keinen einzigen Dinar unter sich teilen. Was ich nach dem Lebensunterhalt meiner Frauen und für die Versorgung meines Dieners hinterlassen habe, ist ein Almosen.“

Aischa, berichtete, dass die Frauen des Propheten, die Absicht nach dem Tod des Gesandten Allahs, hatten, Uthman zu Abū Bakr zu entsenden, um ihre Erbschaftsanteile zu fordern. Aischa sagte zu ihnen: „Hat der Gesandte Allahs, nicht gesagt: „Wir werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben, ist ein Almosen«?

Abū Huraira berichtete, dass der Prophet, sagte: „Ich trage für die Gläubigen mehr Fürsorge, als sie selbst unter sich tragen. Wer stirbt und mit Schulden belastet ist und dafür keine Deckung hinterläßt, so obliegt uns deren Begleichung. Wer aber Vermögen hinterläßt, so gehört dieses seinen Erben.“

Ibn ʿAbbas berichtete, dass der Prophet, sagte: „Sorgt dafür, dass die Erbschaftsanteile ihren Anspruchsberechtigten abgegeben werden. Was danach übrigbleibt, gehört dem nächsten männlichen Verwandten.“

ʿAbdallāh berichtete, dass der Prophet, sagte: „Der eigenen Tochter gehört die Hälfte , und der Tochter des Sohnes gehört ein Sechstel davon. Was danach übrigbleibt gehört der Schwester.“

Al-Baraʿ berichtete: „Der zuletzt offenbarte Qurʾān -Vers ist am Schluß der Surah An-Nisaʾ, in der Allah sagt: „Sie fragen dich um Belehrung. Sprich: Allah belehrt euch über die seitliche Verwandtschaft … „“

Abū Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, sagte: „Ich trage für die Gläubigen mehr Sorge, als sie selbst unter sich tragen. Wer stirbt und Vermögen hinterläßt, so gehört dieses seinen legitimen Erben. Wer aber Minderjährige oder Bedürftige hinterläßt, so bin ich für deren Fürsorge da zu diesen soll ich dann gerufen werden.“

Abū Huraira berichtete, dass der Prophet, sagte: „Wer Vermögen hinterläßt, so gehört dieses seinen Erben. Und wer Minderjährige hinterläßt, so obliegt uns deren Fürsorge.“

Usama Ibn Zaid berichtete, dass der Prophet, sagte: „Der Muslim beerbt nicht den Ungläubigen, und der Ungläubige (beerbt) nicht den Muslim!“

Saʿid berichtete: „Ich hörte den Propheten, sagen: „Demjenigen, der seine Zugehörigkeit zu einem anderen außer seinem eigenen Vater zuläßt, während er weiß, dass dieser nicht sein Vater ist, wird das Paradies verwehrt.“

Als ich dies Abū Bakra erwähnte, sagte er zu mir: „Ich (bestätige es) auch. Meine Ohren haben es gehört und mein Herz hat es aufgenommen vom Gesandten Allahs!“

Abū Huraira berichtete, dass der Prophet, sagte: „Sprechet euch nicht los von euren Vätern und wer sich dann von seinem Vater losspricht, der ist dem Unglauben verfallen.“

Abū Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, sagte: „Es gab zwei Frauen, die mit ihren beiden Söhnchen zusammenlebten. Eines Tages kam der Wolf und schleppte eines davon weg. Eine von den beiden Frauen sagte zu der anderen: „Es ist dein Söhnchen gewesen, das weggeschleppt wurde!“ Und die andere sagte: „Es ist dein Söhnchen gewesen, das weggeschleppt wurde!“

Darauf ersuchten beide ein richterliches Urteil bei Dawud (David), der für die übergabe des Kindes an die ältere entschied. Sie gingen dann hinaus und begegneten Sulaiman (Salomon), dem Sohn des Dawud, und berichteten ihm von dem Vorfall. Er sagte dann: „Bringt mir ein Messer her, damit ich das Kind in zwei Hälften schneide und sie unter den beiden teile!“ Da sagte die jüngere von den beiden: „Mach das nicht! Allah möge Sich deiner erbarmen. Es ist ihr Söhnchen!“ Darauf entschied er für die übergabe des Kindes an die jüngere.“