Das Buch des Jihad und der Expeditionen

Wenn ihr dem Feind begegnet seid, seid standhaft und wisset, dass das Paradies unter dem Schatten der Schwerter liegt. Der Prophet stand dann auf und sagte: O Allah, Du hast die Schrift offenbart, die Wolken bewegt und die Verbündeten besiegt, so besiege unsere Feinde und helfe uns gegen sie!

[Sahih Muslim, Kapitel 31]

Der Hadith von Abdullah Ibn Umar Nafi berichtete: Der Gesandte Allahs richtete einen überraschenden Angriff auf Banu Al-Mustaliq, als sie ihr Vieh tränkten. Er tötet ihre Kämpfer und nahm ihre Frauen und Kinder gefangen. An diesem Tag nahm er Dschuwairiya gefangen. Abdullah Ibn Umar nahm an diesem Heer teil.

Abu Musa berichtete: Wenn der Gesandte Allahs einen seiner Gefährten mit einem Auftrag losschickte, pflegte er folgendes zu sagen: Bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab; macht es leicht und erschwert nicht!

Anas berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Macht es leicht und erschwert nicht; bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab!

Ibn Umar berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Wenn Allah am Tag der Auferstehung die Früheren und die Späteren versammelt, wird jedem einen Veruntreuter eine Erkennungsfahne aufgehoben. Es wird gesagt: Dies ist der Verrat von Soundso der Sohn von Soundso.

Abdullah Ibn Masud berichtete: Der Prophet sagte: Für jeden einen Veruntreuter gibt es am Tag der Auferstehung eine Erkennungsfahne. Es wird gesagt: Dies ist der Verrat von Soundso.

Anas berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Für jeden einen Veruntreuter gibt es am Tage der Auferstehung eine Erkennungsfahne, mit der er erkannt wird.

Dschabir berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Der Krieg ist ein kniffliger Kunstgriff.

Der Hadith von Abdullah Ibn Abu Aufa: Abu-n-Nadr berichtete von dem Buch eines Mannes aus Aslam. Der war ein Gefährte des Gesandten Allahs. Sein Name ist Abdullah Ibn Abu Aufa. Er schickte Umar Ibn Ubaidillah eine schriftliche Botschaft, als dieser zu Haruriyya auszog.

Darin teilte er ihm mit, dass der Gesandte Allahs pflegte zu sagen, wenn er gegen die Feinde kämpfte, und der Abend kommt: O ihr Menschen, wünscht euch keine Begegnung mit dem Feind und bittet Allah um Lebenskraft. Wenn ihr dem Feind begegnet seid, seid standhaft und wisset, dass das Paradies unter dem Schatten der Schwerter liegt. Der Prophet stand dann auf und sagte: O Allah, Du hast die Schrift offenbart, die Wolken bewegt und die Verbündeten besiegt, so besiege unsere Feinde und helfe uns gegen sie!

Abdullah Ibn Umar berichtete: Eine Frau wurde tot aufgefunden während einer Schlacht, die der Gesandte Allahs unternahm. Der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern.

As-Sab Ibn Dschathama berichtete: Der Prophet wurde nach den Frauen und Kindern der Mushrikeen befragt, die während des nächtlichen Angriffes getötet wurden. Er sagte: Sie gehören zu ihnen.

Abdullah Ibn Umar berichtete: Der Gesandte Allahs hat die Dattelpalme von Banu An-Nadir gebrannt und geschnitten. Qutaiba und Ibn Rumh fügte in ihrer Überlieferung hinzu, dass sie Al-Buwaira hieß. So hat Allah, Der Allmächtige und Erhabene, den folgenden Vers herabgesandt: Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf Wurzeln stehen ließet – es geschah mit Allahs Erlaubnis und damit Er die Übertreter in Schmach stürzen ließ. [Quran 59:5]

Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Einer der Propheten zog einmal zum Kampf aus und sagte zu seinen Leuten: Niemand soll mir folgen, der sich eben mit einer Frau verheiratet hat, und seine Braut noch nicht berührt hat, auch der ein Gebäude aufbaute, es aber noch nicht überdacht hat. Auch soll mir derjenige, der Schafe oder schwangere Kamelstuten kaufte und ihre Entbindung erwartet, nicht folgen. So brach er aus bis er nahe dem Dorf zur Zeit des Nachmittagsgebets oder fast dabei ankam. Da sagte er zu der Sonne: Du bist befohlen, genauso wie ich bin. O Allah, lass die Sonne für mich strahlend! So blieb sie für ihn strahlend, bis Allah ihm den Sieg über die Feinde verlieh. Die Leute sammelten dann die Beutegüter, und das Feuer kam, um diese Beutegüter zu verzehren, wie es in der Thora steht. Es lehnte sie aber ab.

Da sagte der Prophet: Es gibt Unterschlagung unter euch. Von jedem Stamm muss mir also ein Mann den Treueid leisten. Als sie es machten, klebte die Hand eines Mannes an der des Propheten. Da sagte er: Unter euch gibt es die Unterschlagung. Dein Stamm muss mir den Treueid leisten. Dann klebten die Hände von zwei oder drei Männern.

Er sagte: Unter euch gibt es die Unterschlagung. Ihr habt unterschlagen. Sie brachten ihm dann Gold im gleichen Gewicht von einem Kuhkopf herbei und stellten es mit der Beute auf die Erde. Da kam das Feuer und verzehrte die Beutegüter. Er sagte ferner: Die Beutegüter wurden niemandem vor uns (den Muslimen) erlaubt, weil Allah, Der Segensreiche und Hocherhabene unsere Schwäche und Ohnmacht gesehen hat und deshalb hat Er uns die Beutegüter erlaubt.

Ibn Umar berichtete: Der Prophet entsendete einen Kampftrupp nach Nadschd, und ich war mit ihnen. Dort haben sie viele Kamele als Kriegsbeute genommen. Der Anteil waren zwölf oder elf Kamele. Dazu wurde jedem ein zusätzliches Kamel gegeben.

Ibn Umar berichtete: Der Gesandte Allahs gab uns eine zusätzliche Kriegsbeute außer unseren festgelegten Anteilen von dem Fünftel. Ich bekam eine alte Kamelin.

Abu Qatada berichtete: Wir zogen mit dem Gesandten Allahs im Jahr der Schlacht von Hunain zum Kampf hinaus. Als wir dem Feind begegneten, erlitten die Muslime zuerst eine Niederlage. Ich sah einen Mann von den Götzendienern, der dabei war, einen Mann von den Muslimen zu töten. Ich wandte mich ihm zu, näherte mich von hinten und schlug ihm auf seinen Nacken. Er kam mir näher und packte mich so heftig, dass ich davon den Geruch des Todes schnupfte. Dann starb er und ließ mich gehen.

Da holte ich Umar Ibn Al-Khattab nach. Er sagte: Wie wird die Beute unter den Leuten verteilt? Ich sagte: Wie Allah uns befahl. Die Leute kehrten zurück. Der Gesandte Allahs setzte sich und sagte: Wer einen getötet und einen Beweis dafür gehabt hat, der darf seine Sachen nehmen. Da stand ich auf und sagte: Wer legt Zeugnis für mich ab? Dann saß ich. Er wiederholte, was er sagte. Da stand ich auf und sagte: Wer legt Zeugnis für mich ab? Und dann saß ich.

Er sagte dasselbe zum dritten Mal. Ich stand auf. Da sagte der Gesandte Allahs: Was ist los mit dir, Abu Qatada? Ich erzählte es ihm, was geschehen war. Da sagte einer von den Leuten: Er sagte die Wahrheit, o Gesandter Allahs. Die persönlichen Sachen jenes Toten sind bei mir. So gib ihm seinen Anteil an der Beute! Abu Bakr As-Siddiq sagte: Nein! Bei Allah, Das kann nie geschehen.

Keiner darf einem Löwen Allahs, der für die Sache Allahs und seines Gesandten einsetzt, sein Recht auf die persönlichen Sachen des Getöteten verweigern. Der Gesandte Allahs sagte: Er hat recht. Gib ihm die Sachen des Getöteten. Er gab sie mir. Ich verkaufte den Schild gegen einen Garten in Banu Salima. Dieser Garten war mein erster Besitz, seitdem ich mich zum Islam bekannt hatte.

Abdu-r-Rahman Ibn Auf berichtete: Als ich am Tage der Schlacht von Badr in der Reihe der Kämpfer stand, erblickte ich jeweils auf meiner rechten und linken Seite zwei Jungen von den Ansar. Ich hoffte, dass ich zwischen zwei stärkeren Jungen stände. Einer von den beiden sagte zu mir heimlich: Onkel! Weißt du, wo Abu Dschahl steht? Ich sagte: Ja, aber Sohn meines Bruders!Was willst du mit ihm tun?

Er sagte: Mir wurde gesagt, dass er den Gesandten Allahs beschimpft. Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist – falls ich ihn sehe – ich werde ihn umbringen oder ich werde deswegen umkommen. Ich bewunderte es. Dann erzählte mir der andere Junge auch dasselbe im Vertrauen Es dauerte nicht lange, bis ich Abu Dschahl unter den Leuten sich bewegen sah. Ich sagte: Seht ihr nicht? Das ist der Mann, nach dem ihr fragt.

Sie griffen nun einander vor, gingen auf ihn heftig los und erschlugen ihn mit ihren Schwertern und brachten ihn um. Dann gingen sie zum Gesandten Allahs und teilte es ihm mit. Da fragte er: Wer von euch hat ihn getötet. Jeder von ihnen sagte: Ich. Da sagte der Gesandte Allahs Habt ihr eure Schwerter gereinigt? Sie sagten: Nein! Er blickte die beiden Schwerter an und sagte: Ihr beide habt ihn umgebracht. Dann hat er beschlossen, dass die persönlichen Sachen von Abu Dschahl Muaz Ibn Amr Ibnal Gamuh gegeben werden. Die beiden Jungen waren Muaz Ibnal Gamuh und Muaz Ibn Afra.

Salama Ibnal Akwa berichtete: Wir brachen mit dem Gesandten Allahs für den Kampf gegen den Stamm von Hawazin. Als wir das Mittagessen mit dem Gesandten Allahs einnahmen, kam plötzlich ein Mann auf einem roten Kamel. Er ließ sein Kamel niederknien. Dann zog er aus seinem Bauchgurt einen ledernen Strick heraus, mit dem er das Kamel fesselte. Er kam und begann mit den Leuten zu essen. Während er aß, sah er die Leute an.

Wir waren erschöpft, unsere Reittiere waren müde und manche von uns hatten sogar keine Reittiere. Plötzlich ging er eilig zu seinem Kamel zurück und band ihm den Strick auf. Er ließ es niederknien, setzte sich darauf und trieb es ganz schnell an. Ein Mann auf einer Kamelstute, deren Weiße mit schwarzen Flecken vermischt war, verfolgte ihn. Ich lief zu Fuß hinter ihnen, bis ich den Schenkel der Kamelstute einholte.

(SaIama sagte:) Ich lief weiter, bis ich den Schenkel des Kamels erreichte. Ich überholte es, so dass ich den Halfter des Kamels fasste. Ich ließ es niederknien. Als es sein Knie auf den Boden legte, zog ich mein Schwert aus der Scheide und schlug den Kopf des Mannes ab, und er fiel zu Boden. Ich führte das Kamel, auf dem der Sattel und die Waffen des Mannes waren. Da empfing mich der Gesandte Allahs mit den Leuten. Er fragte: Wer tötete den Mann? Sie sagten: Ibnal Akwa. Er sagte: (Er darf dann die ganzen Sachen des Mannes zu sich nehmen.)

Umar berichtete: Das Eigentum von Banu An-Nadir war ein Teil von dem, was Allah seinem Gesandten an Kriegsbeute gegeben hatte. Und die Muslime haben dafür nicht eines von den Pferden und nicht ein Reittier in Trab gebracht. Dieses gehörte insbesondere dem Propheten. Er gab seiner Familie davon ihren Lebensunterhalt für ein Jahr. Was danach übrig blieb, widmete er dem Einsatz für die Sache Allah, d.h. Für die Kriegspferde und die Waffen.

Aischa: Die Frauen des Propheten hatten die Absicht nach dem Tod des Gesandten Allahs Uthman Ibn Affan zu Abu Bakr zu entsenden, um ihre Erbschaftsanteile vom Propheten zu fordern. Aischa sagte zu ihnen: Hat der Gesandte Allahs nicht gesagt: Wir werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben, ist ein Almosen?

Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Meine Erben werden unter sich kein Dinar teilen dürfen. Was ich hinterlasse, ist – mit Ausnahme des Lebensunterhalts für meine Frauen und des Arbeitslohns für meinen Diener – ein Almosen.

Abdullah Ibn Umar sagte: Der Gesandte Allahs hatte die Kriegsbeute folgendermaßen aufgeteilt: dem Reittier wurden zwei Anteile gegeben und dem Kämpfer ein Anteil.

Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs entsandte eine Reitertruppe nach Nadschd, und diese brachte auf ihrem Heimweg einen Mann aus Banu Hanifa namens Thumama Ibn Uthaal, Häuptling von Al-Yamama, mit. Er wurde an einer Säule in der Moschee festgebunden. Der Gesandte Allahs kam dann zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama?

Thumama sagte: Nur Gutes! Wenn du mich tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist; und wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so verlange, was du willst, und du wirst es bekommen. Der Gesandte Allahs ließ ihn dann am Leben bis zum übernächsten Tag.

Er kam abermals zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Dasselbe, was ich dir zuvor sagte. Wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen, und wenn du tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so wirst du es bekommen. Der Gesandte Allahs ließ ihn dann am Leben bis zum nächsten Tag.

Der Gesandte Allahs kam wieder zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Womit ich rechne, habe ich dir gesagt! Wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen, und wenn du tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so wirst du es bekommen. Der Gesandte Allahs sagte dann: Lasset Thumama frei!

Thumama begab sich zu einer Palme in der Nähe der Moschee, vollzog eine Gesamtwaschung, betrat die Moschee und sagte: Ich bezeuge, dass es nichts Anbetungswürdigeres gibt außer Allah, und dass Muhammad der Diener und Gesandte Allahs ist.

O Muhammad, ich schwöre bei Allah, dass es kein Gesicht auf dieser Erde gab, das ich am meisten hasste, als dein Gesicht. Heute ist dein Gesicht bei mir das geworden, das ich am meisten liebe. Ich schwöre bei Allah, dass es keine Religion gab, die ich am meisten hasste, als deine Religion. Heute ist deine Religion bei mir solche geworden, die ich unter allen Religionen am meisten liebe. Ich schwöre bei Allah, dass es keine Ortschaft gab, die ich am meisten hasste, als deine Ortschaft.

Heute ist deine Ortschaft bei mir solche geworden, die ich unter allen Ortschaften am meisten liebe. Deine Truppen nahmen mich fest, als ich die Besuchsfahrt vollziehen wollte. Was hältst du davon? Der Gesandte Allahs gab ihm eine freudige Nachricht und wies ihn an, dass er die Besuchsfahrt vollziehen soll. Als er in Makka ankam, sagte jemand zu ihm: Ungläubig bist du geworden! Er aber erwiderte: Nein, bei Allah! Vielmehr bin ich ein Muslim geworden, mit Muhammad. Nein, bei Allah! Eines Tages werdet ihr kein einziges Weizenkorn aus Yamama erhalten, ohne dass der Gesandte Allahs seine Erlaubnis dafür im Voraus gegeben hätte.

Abu Huraira berichtete: Als wir uns in der Moschee befanden, kam der Gesandte Allahs zu uns heraus und sagte: Brechet auf zu den Juden! Da eilten wir mit ihm dorthin, und als wir bei ihnen ankamen, rief sie der Gesandte Allahs und sagte: O ihr Juden! Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein! Da sagten sie: O Abu-l-Qasim, du hast übermittelt.

Dann sagte er: Das ist, was ich will. Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein! Sie sagten: O Abu-l-Qasim, du hast übermittelt. Der Gesandte Allahs sagte: Das ist, was ich will. und wiederholte dieselben Worte zum dritten Mal. Dann sagte er ferner: Wisset, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört, und dass ich vorhabe, euch aus diesem Land zu vertreiben. Wer dann von euch einen Käufer für sein Vermögen findet, der soll es verkaufen, anderenfalls sollt ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört!

Ibn Umar berichtete: Die Juden von Banu An-Nadir und Quraiza griffen zur Waffe gegen den Gesandten Allahs worauf die Leute der An-Nadir vertrieben, während diejenigen von Quraiza weiterhin geduldet wurden. Als die Banu Quraiza aber danach wieder zur Waffe griffen, wurden ihre Männer getötet und ihre Frauen und Kinder und Vermögen unter den Muslimen verteilt. Nur einige von ihnen gingen dem Gesandten Allahs nach, und er gewährte ihnen Sicherheit. Sie traten dann zum Islam über. Der Gesandte Allahs vertrieb alle Juden aus Madina. Es waren Banu Qainuqa die Leute von Abdullah Ibn Salam, die Juden von Banu Haritha, sowie alle anderen Juden, die in Madina wohnten.

Abu Said Al-Khudry berichtete: Als Banu Quraiza sich dem Urteil von Sad Ibn Muaz fügten, schickte der Gesandte Allahs nach Sad. Er kam auf einem Esel reitend. Als er sich der Moschee näherte, sagte der Gesandte Allahs zu den Ansar: Steht auf für euren Herrn! – oder vielleicht sagte er:

Für den besten unter euch. Dann sagte er: Diese werden dein Urteil annehmen. Da sagte Muaz: Ihre Kämpfer sollen getötet, und ihre Kinder sollen gefangen genommen werden. Der Prophet sagte: Du hast das Urteil von Allah. Al-Muthanna erwähnte den letzten Satz in seiner Überlieferung nicht.

Aischa: Sad wurde am Tag der Grabenschlacht verletzt, als ein Mann von Quraish namens Ibnal Ariqa mit dem Pfeil auf ihn schoss und ihn an seiner mittleren Armvene verletzte. Der Gesandte Allahs schlug für ihn ein Zelt in der Moschee auf, um ihn aus der Nähe besuchen zu können. Als der Gesandte Allahs aus der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade als er seinen Haupt vom Staub abschüttelte, und sagte: Hast du die Waffe abgelegt?

Bei Allah, es ist noch nicht soweit, dass wir die Waffe ablegen! Ziehe hinaus zu ihnen! Dann sagte der Gesandte Allahs: Wo dann? Da deutete Gabriel auf von Banu Quraiza. Der Gesandte Allahs bekämpfte sie, bis sie sich schließlich seinem Urteil fügten. Der Gesandte Allahs ließ aber Sad entscheiden. Sein Urteil war, dass ihre Kämpfer getötet, ihre Frauen und Kinder in die Gefangenschaft geführt werden und ihr Vermögen verteilt wird.

Abdullah Ibn Umar berichtete: Der Gesandte Allahs kündigte unter uns an jenem Tag an, an dem er von der Schlacht von Al-Ahzab zurückkehrte: Keiner soll das Mittagsgebet an einem Ort verrichten, außer bei Banu Quraiza. Manche Leute befürchteten, dass die Zeit verginge, bevor sie Banu Quraiza erreichten, und das Gebet zur rechten Zeit nicht verrichten konnten. Deshalb verrichteten sie das Gebet, bevor sie Banu Quraiza erreichten. Andere sagten: Wir werden das Gebet nur da verrichten, wo es uns der Gesandte Allahs zu verrichten befahl, auch wenn wir es versäumen würden. Er wies keine der beiden Gruppen zurecht.

Anas Ibn Malik berichtete: Als die Auswanderer aus Makka nach Madina kamen, hatten sie nichts in ihren Händen, während die Helfer das Land und die Dattelpalmen besaßen. Die Helfer ließen die Auswanderer die Bewirtschaftung ihrer Dattelpalmen für die Hälfte der Ernte jedes Jahr übernehmen. Die Mutter von Anas Ibn Malik, die Umm Sulaim hieß, und zur selben Zeit die Mutter von Abdullah Ibn Abu Talha, der Bruder von Anas mütterlicherseits, gab dem Gesandten Allahs die Nutznießung von einer Dattelpalme.

Der Gesandte Allahs gab sie aber Umm Aiman, seiner Dienerin, der Mutter von Usama Ibn Zaid. Ibn Schihab sagte: Anas Ibn Malik berichtete mir: Als der Gesandte Allahs fertig mit den Leuten von Khaibar war, und nach Madina zurückkehrte, schickten die Auswanderer den Helfern ihre Gaben, die sie ihnen vorher gewährt hatten, zurück. Er sagte: Der Gesandte Allahs schickte meiner Mutter die Nutznießung ihrer Palme zurück und gab Umm Aiman anstelle davon einen Teil seines Gartens.

Abdullah Ibn Mughaffal berichtete: Ich erbeutete am Tag der Schlacht von Khaibar einen Schlauch, mit Fett. Ich nahm ihn und sagte: Heute gebe ich niemandem davon. Als ich mich umsah, sah ich den Gesandten Allahs lächeln.

Abu Sufyan berichtete: Ich befand mich auf einer Reise zu jener Zeit, als ich mit dem Gesandten Allahs die Abmachung traf. Während ich mich auf dem Gebiet von Syrien aufhielt, kam ein Bote mit einem Schreiben vom Propheten das an Heraklios, König der Byzantiner, gerichtet wurde. Es handelte sich um das Schreiben, das Dihya Al-Kalbiy an den Gouverneur von Busra trug, der es wiederum an Heraklios weiterbringen ließ.

Heraklios fragte: Gibt es in dieser Gegend jemand, der zu den Leuten dieses Mannes gehört, der behauptet, er sei ein Prophet? Die Leute sagten: Ja! Darauf wurde ich mit einigen Leuten aus dem Stamm Quraish gerufen; anschließend traten wir bei Heraklios ein. Er ließ uns vor ihm sitzen und sagte zu uns: Wer steht von euch in der verwandtschaftlichen Linie diesem Mann am nächsten, der behauptet, er sei ein Prophet? Ich sagte: Ich!

Da ließen sie mich vor ihm sitzen und meine Begleiter hinter mir. Er ließ seinen Dolmetscher zu sich kommen und sagte zu ihm: Sage ihnen, dass ich ihm Fragen über diesen Mann stellen will, der behauptet, er sei ein Prophet! Wenn er (Abu Sufyan) mir die Wahrheit nicht sagt, so sagt mir, dass er lügt! Abu Sufyan sagte: Ich schwöre bei Allah, würden die Menschen, die die Ehrlichkeit Muhammads kennen, mich der Lüge nicht bezichtigen, so hätte ich bestimmt gelogen.

Heraklios sagte zu seinem Dolmetscher: Frage ihn: Wie ist seine Abstammung unter euch? Ich sagte: Er ist unter uns von edler Abstammung. Heraklios fragte: War einer seiner Vorväter ein König? Ich sagte: Nein! Er fragte weiter: Habt ihr ihn der Lüge bezichtigt, bevor er das sagte, was er verkündet hat? Ich sagte: Nein! Heraklios sagte: Folgt ihm die Elite der Menschen oder folgen ihm die Schwachen? Ich sagte: Ihm folgen doch die Schwachen! Er sagte: Nimmt deren Zahl zu oder ab? Ich sagte: Nein! Sie nimmt doch ständig zu. Er sagte: Trat einer von ihnen von seinem Glauben zurück, nachdem er diesen angenommen hatte, auf Grund der Unzufriedenheit mit ihm? Ich sagte: Nein!

Heraklios sagte: Habt ihr ihn bekämpft? Ich sagte: Ja! Er sagte: Wie war euer Kampf gegen ihn? Ich sagte: Der Kampferfolg war wechselhaft: Wir gewinnen eine Runde und die andere gewinnt er. Er fragte: Bricht er seine Abmachung mit euch? Ich sagte: Nein! Es gibt aber jetzt eine Abmachung zwischen uns. Wir wissen nicht, was er machen wird. Ich schwöre bei Allah, dass ich kein anderes Wort gegen ihn mehr zufügen konnte als dieses.

Heraklios sagte: Hat jemand vor ihm eine solche Behauptung gemacht? Ich sagte: Nein! Danach wandte sich Heraklios seinem Dolmetscher zu und sagte: Sage ihm: Ich habe dich über seine Abstammung unter euch gefragt und du gabst an, dass er unter euch von edler Abstammung ist. Genauso sind die Gesandten: Diese werden gewöhnlich aus den Edlen ihrer Völker auserwählt. Ich fragte dich auch, ob es unter seinen Vorvätern einen König gab, und du hast dies verneint.

Wäre unter seinen Vorvätern ein König gewesen, so würde ich annehmen, dass er ein Mann wäre, der für die Rückgewinnung des Königreiches seiner Vorväter kämpfen will. Ich fragte dich nach seinen Anhängern, ob sie die Elite oder die Schwachen sind, und du sagtest, dass ihm doch die Schwachen folgen. Diese sind doch stets die Anhänger der Gesandten.

Ich fragte dich, ob ihr ihn der Lüge bezichtigt habt, bevor er sagte, was er behauptete, und du hast dies verneint. Ich hielt es nicht für möglich, dass er die Lüge vor den Menschen unterlässt, um eine Lüge gegen Allah zu erdichten. Ich fragte dich, ob jemand von seinen Anhängern aus seinem Glauben zurücktrat, nachdem er diesen annahm, weil er mit ihm nicht zufrieden war, und du hast dies auch verneint. Dies ist doch üblich für den Glauben, wenn er sich mit der Herzensfreude eines Menschen einnistet.

Ich fragte dich, ob die Zahl seiner Anhänger zunimmt oder abnimmt, und du gabst an, dass diese zunimmt. Dies ist doch der Fall mit dem Glauben; denn dieser nimmt ständig zu, bis er sein Ziel erreicht! Ich fragte dich ferner, ob ihr ihn bekämpft hättet, und du gabst an, dass der Kampf zwischen euch wechselhaft ist, und dass ihr eine Runde gewinnt und die andere gewinnt er. Dies ist genau der Fall mit den Gesandten: Sie werden zunächst geprüft; das Endziel aber ist auf ihrer Seite.

Ich fragte dich, ob er seine Abmachung mit euch bricht und du gabst an, dass er dies nicht tut. Es ist genauso mit den Gesandten: Sie brechen ihre Abmachung nicht. Ich fragte dich, ob jemand vor ihm eine solche Behauptung machte, und du hast dies verneint. Ich sagte zu mir: Hätte es vor ihm einen gegeben, der so etwas behauptete, so hätte ich angenommen, dass er ihm nachmacht!

Heraklios fuhr fort: Was befiehlt er euch? Ich sagte zu ihm: Er befiehlt uns, dass wir das Gebet verrichten, die Almosensteuer entrichten, die Verwandtschaftsbande pflegen und dir Keuschheit wahren sollen. Heraklios sagte: Wenn das, was du über ihn sagtest die Wahrheit ist, so ist er ein Prophet. Ich wusste schon zuvor, dass ein Prophet noch kommt, nahm aber nicht an, dass er von eurer Seite hervorgeht.

Wenn ich wüsste, dass ich ihm Folge leisten könnte, so hätte ich mich gern auf den langen Weg zu ihm gemacht. Wenn ich mich bei ihm befände, so würde ich seine Füße waschen. Wahrlich sein Machtbereich wird den Boden erreichen, den ich hier unter meinen Füßen habe. Danach ließ er das Schreiben des Gesandten Allahs vorbringen und verlesen. Da stand folgendes:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Dieses Schreiben ist von Muhammad, dem Gesandten Allahs, an Heraklios, Herrscher des Oströmischen Imperiums! Der Friede sei auf demjenigen, der der Rechtleitung folgt. Sodann: Ich rufe dich auf, den Weg des Islam zu befolgen.

Werde Muslim, so rettest du dich, und wenn du Muslim geworden bist, so wird Allah deinen Lohn verdoppeln. Wendest du dich aber davon ab, so trägst du die Sünde doppelt, sowohl wegen deiner Führerschaft als auch wegen deiner Untergebenen. (Es folgte dann im Schreiben ein Zitat aus dem Quran 3:64):

Sprich: „O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen außer Allah.“ Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: „Bezeugt, dass wir ergeben sind.“

Als die Verlesung des Schreibens zu Ende ging, wurden Stimmen laut und es gab viel Palaver. Da wurde der Befehl erteilt, dass wir hinausgehen sollen. Als wir draußen waren, sagte ich zu meinen Gefährten: Es scheint mir, dass die Sache von Ibn Abu Kabscha (Muhammad) soweit ging, dass der König von Banu Al-Asfar (die Byzantiner) die Furcht davor empfindet. Seit dieser Zeit wurde ich davon überzeugt, dass die Sache mit dem Gesandten Allahs doch eines Tages durchkommt, bis Allah mir den Islam in mein Herz eingab.

Der Hadith von Al-Bara Ein Mann fragte Al-Bara: O Abu Umara, seid ihr am Tag von Hunain geflohen? Er sagte: Nein. Bei Allah, der Gesandte Allahs hat sich nicht gewendet. Aber junge voreilige Männer unter seinen Gefährten kamen unbewaffnet heraus. sie hatten keine Waffen.

Sie trafen eine Gruppe von geübten Werfern, denen selten ein Pfeil daneben ging. Diese Leute waren von Hawazin und Banu Nasr. Sie warfen diese jungen Männer heftig um, sie gingen kaum fehl. Da kehrten sie zurück zum Gesandten Allahs als er auf seinem weißen Maultier war und Abu Sufyan Ibn Al-Harith Ibn Abdel Mottalib ihn führte. Er stieg ab, bat um Beistand und sagte: Ich in der Prophet, es gibt keine Lüge Ich bin Ibn Abdel Mottalib Dann stellte er sie in einer Reihe.

Abdullah Ibn Amr berichtete Der Gesandte Allahs hatte die Bewohner von At-Taif belagert, dabei konnte er sie nicht besiegen. Er sagte: Wir werden zurückkehren, InshaAllah. Seine Gefährten sagten: Werden wir zurückkehren, bevor wir sie erobert haben? Der Gesandte Allahs sagte ihnen: Stürzen sie sich in den Kampf? Denn stürzen sie sich in den Kampf, werden sie verletzt. Da sagte der Gesandte Allahs ihnen: Wir werden morgen zurückkehren. Sie werden sich darüber freuen. Da lächelte der Gesandte Allahs.

Abdullah Ibn Masud berichtete Der Prophet zog in Makka ein, am Tage ihrer Eroberung, als dort dreihundertundsechzig Götzenfiguren um die Kaba aufgestellt waren. Er fing an, diese mit einem Baumast in seiner Hand zu schubsen, indem er sagte: [Quran 17:81] „Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen.“ [Quran 34:49] Ibn Abu Umar fügte hinzu: Am Tag der Eroberung.

Al-Bara Ibn Azib berichtete: Ali Ibn Abu Talib schrieb das Dokument zu dem Friedensabkommen zwischen dem Propheten und den Götzendienern am Tag von Hudaibiya. Er schrieb: Zu folgendem verpflichtet sich Muhammad, der Gesandte Allahs. Da riefen sie: Schreib nicht den Gesandten Allahs! Wenn wir wissen, dass du der Gesandte Allahs wärst, würden wir gegen dich nicht kämpfen. Der Prophet sagte zu Ali: Streiche diese Worte raus! Ali aber entgegnete: Nein! Das werde ich niemals tun!

Der Prophet strich sie mit seiner eigenen Hand raus. Eine von den Götzendienern vorgebrachte Bedingung war, dass sich die Muslime in Makka nur drei Tage lang aufhalten durften. Dabei durften sie keine Waffen tragen, die nicht sicher in den Gulban verwahrt sind. Ich fragte Abu Ishaq: Was ist der Gulban? Er sagte: Sie sind die Scheiden und das, was in ihnen steht.

Der Hadith von Sahl Ibn Hunaif: Abu Wael berichtete: Sahl Ibn Hunaif stand am Tag von Siffin auf und sagte: Ihr Leute! Tadelt euch selbst! Wir waren mit dem Gesandten Allahs am Tag von Hudaibiya, wenn wir zum Kampf aufgefordert würden, würden wir kämpfen. Das war im Friedensvertrag zwischen dem Gesandten Allahs und den Götzendienern.

Umar Ibn Al-Khattab kam zum Gesandten Allahs und sagte: O Gesandter Allahs, sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er sagte: Treten unsere Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins Feuer eintreten? Er sagte: Ja doch! Er sagte: Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch kein Urteil gefällt hat.

Er sagte: O Ibn Al-Khattab, ich bin der Gesandte Allahs und Allah wird mich nie allein hilflos lassen. Da stürzte Umar zornig mit Ungeduld, kam zu Abu Bakr und sagte ihm: Sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er sagte: Treten unsere Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins Feuer eintreten?

Er sagte: Ja doch! Er Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch kein Urteil gefällt hat. Er sagte: O Ibn Al-Khattab, er ist der Gesandte Allahs und Allah wird ihn nie allein hilflos lassen. So wurde der Quran auf den Gesandten Allahs herabgesandt, bringend die frohe Botschaft des Sieges. Er sandte an Umar und ließ ihn diese Verse lesen. Er sagte: O Gesandter Allahs, ist es ein Sieg? Er sagte: Ja. So war er fröhlich und kehrte zurück.

Anas Ibn Malik berichtete: Der Quranvers Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden, … [Quran 48:1] wurde offenbart, als der Gesandte Allahs aus Al-Hudaibiya zurückkam. Die Muslimen waren so traurig, als der Prophet die Opfertiere schlachtete. Er sagte dann: Auf mich ist ein Vers herabgesandt worden, der mir lieber ist als alles in dieser Welt.

Der Hadith von Sahl Ibn Sad: Er wurde einmal nach der Verletzung des Gesandten Allahs am Tage der Schlacht von Uhud gefragt und er sagte: Das Gesicht des Gesandten Allahs erlitt eine Wunde, ein Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn wurde gebrochen. und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert.

Da wusch Fatima, Tochter des Gesandten Allahs, von ihm das Blut ab, während Ali Wasser aus dem Schild über die Wunde goss, den er als Gefäß benutzte. Als sie aber sah, dass das Blut nicht weniger wurde und es sogar noch mehr wegen des Wassers floss, riss sie etwas von einer Strohmatte ab und brannte es aus, bis dies völlig zu Asche wurde; sie nahm diese dann und presste sie gegen die Wunde, und diese hörte auf zu bluten.

Abdullah Ibn Masud berichtete: Ich erinnere mich, als ob ich den Gesandten Allahs noch heute vor mir sähe, indem er von einem Propheten berichtete, der von seinen eigenen Leuten geschlagen wurde, alsdann er das Blut von seinem Gesicht wischte und sagte: O Allah mein Gott, vergib es meinen Leuten; denn sie sind unwissend!

Abu Huraira berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Mächtig ist aber der Zorn Allahs auf diejenigen, die dem Gesandten Allahs das zufügten. Dabei deutete er auf einen gebrochenen Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn. Der Prophet sagte weiter: Mächtig ist aber auch der Zorn Allahs auf den Mann, den der Gesandte Allahs auf dem Wege Allahs, des Erhabenen und Allmächtigen, tötete.

Ibn Masud berichtete: Als der Gesandte Allahs sein Gebet bei der Kaba verrichtete, saßen Abu Dschahl und seine Kumpane in der Nähe. Am vorigen Tag wurde eine Kamelstute geschlachtet. Abu Dschahl sagte: Wer von euch traut es sich zu, die Nachgeburt der Kamelstute des Stammes Soundso zu holen und zwischen die Schulterblätter Muhammads zu legen, während er sich im Gebet niederwirft?

Der Niederträchtigste dieser Leute stand auf und brachte wenig später das genannte Organ. Er wartete, bis der Prophet sich im Gebet niederwarf, und legte es ihm zwischen den Schulterblättern. Sie brachten sich zum Lachen und neigten sich zu einander. Ich stand dort und war Augenzeuge dieser Missetat. Hätte ich die Macht über diese Leute, da nähme ich die Nachgeburt von seinem Rücken. Der Prophet verharrte in seiner Lage und hob seinen Kopf nicht.

Man brach auf zu Fatima und teilte ihr dies mit. Sie kam, und damals war sie noch ein Mädchen, und nahm die Nachgeburt von seinem Rücken. Dann ging sie zu ihnen und beschimpfte sie. Als der Prophet sein Gebet vollendete, hob er seinen Kopf und rief dreimal: O Allah, bestrafe diese Quraish! Als sie seine Stimme hörten, hörten sie auf zu lachen und hatten Angst vor seiner Anrufung.

Darauf rief er: O Allah, bestrafe Abu Dschahl Ibn Hischam, Utba Ibn Rabia, Schaiba Ibn Rabia, Al-Walid Ibn Uqba, Umayya Ibn Khalaf und Uqba Ibn Abu Muait. Er nannte auch den Namen des siebten Mannes, aber ich habe ihn vergessen. Bei Dem, Der Muhammad mit Wahrheit gesandt hat! Ich habe diese Leute am Tag von Badr getötet gesehen, Ihre Leichname wurden dann an den Brunnen von Badr gezogen.

Aischa, Gattin des Propheten, berichtete: Ich sagte zum Propheten: Hast du einen schwereren Tag erlebt, als den Tag der Schlacht von Uhud? Er sagte: Ich habe von deinen Leuten vieles Schweres erlebt, und was ich davon am schwersten erlebt habe, geschah am Tag von Al-Aqaba, als ich mit meinem Anliegen an Ibn Abd Yalil Ibn Abd Kulal herantrat, und er mir für das, was ich wollte, nicht entgegenkam. Ich ging dann ziellos fort und war sehr bekümmert. Ich kam zu mir erst dann, als ich die Gegend von Qarn Ath-Thaalib erreicht habe. Ich hob mein Haupt und fand, dass mir eine Wolke den Schatten spendete.

Ich blickte und sah Gabriel darin. Er rief mir zu, indem er sagte: Wahrlich, Allah, Der Allmächtige und Erhabene, hat die Worte deiner Leute gehört, welche sie an dich gerichtet und über dein Anliegen geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge, damit du ihm vom Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute verfahren willst.

Darauf rief der Engel der Berge mir zu, grüßte mich mit dem Friedensgruß und sagte: O Muhammad, Allah hat die Worte deiner Leute gehört. Ich bin der Engel der Berge. Dein Gott entsandte mich zu dir, damit du mir vom Befehl erteilst. Befehle was du willst! Wenn du willst, lasse ich die zwei Berge über sie stürzen! Ich sagte aber: Nein! Vielmehr hoffe ich, dass Allah aus ihren Nachkommen, solche entstehen lässt, die Allah allein dienen und Ihm nichts beigesellen.

Gundab Ibn Sufyan berichtete: Der Finger des Gesandten Allahs wurde in einer der Schlachten, an denen er sich beteiligte, verletzt und blutete. Er sagte: Du bist nichts anderes als ein Finger, der blutet, und das, was traf, ist Allah gewidmet.

Gundab berichtete: Gabriel verspätete sich dabei, den Gesandten Allahs mit der Offenbarung zu besuchen. Da sagten die Götzendiener: Muhammad wurde verlassen. Darauf offenbarte Allah, der Erhabene und Allmächtige, den folgenden Vers Beim Vormittag und bei der Nacht, wenn alles still ist. Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. [Quran 93:1-3]

Der Hadith von Usama Ibn Zaid Der Prophet ritt auf einem Esel mit einem Sattel, unter dem es eine in Fadka hergestellte Matte gab. Er ließ Usama hinter ihm reiten, als er sich zu Sad Ibn Ubada begab, um ihm den Krankenbesuch bei Banu Al-Harith Ibn Al-Khasradsch zu leisten. Das geschah aber vor der Schlacht von Badr. Er ritt fort, bis er an einer gemischten Versammlung aus Muslimen, Götzendienern und Juden vorbeiging. Darunter befanden sich Abdullah Ibn Ubayy und Abdullah Ibn Rawaha.

Als der von den Hufen des Reittieres hervorgerufene Staub über die Versammlung schwebte, bedeckte Abdullah Ibn Ubayy sich die Nase mit seinem Übergewand und sagte: Verbreitet den Staub aber nicht über uns! Der Prophet begrüßte die Gruppe. Er hielt an und stieg vom Esel ab. Er rief sie aber zu Allah auf und las ihnen einige Koranverse vor. Da sagte Abdullah Ibn Ubayy: O du Mensch, wenn du die Wahrheit sagst, ist das gut, aber behalte sie für dich selbst und stört uns nicht in unseren Versammlungen. Du sollst auf deinem Reittier wieder reiten und sie denjenigen von uns erzählen, die zu dir kommen.

Darauf sagte Abdullah Ibn Rawaha: Komme aber über uns in unseren Versammlungen! Wir mögen es. Die Muslime, die Götzendiener und die Juden rügten aber einander, bis sie dabei waren, gegeneinander zu kämpfen. Dabei versuchte der Prophet sie zu beruhigen, bis es ihm endlich gelang. Dann ritt er weiter, bis er zu Sad Ibn Ubada kam.

Als der Prophet bei ihm eintrat, sagte er ihm: O Sad, hast du nicht gehört, was Abu Hubab sagte. Er hat dies und jenes gesagt. Er erwiderte: Verzeihe ihm, Gesandter Allahs! Denn bei Allah, Allah hat dir die erhabenste Stellung verliehen, während die Leute dieser Stadt sich aber darauf einigten, ihn zum König zu krönen und ihm den Turban zu geben. Da das verdorben war, als Allah dich mit der Wahrheit gesandt hat, wurde er neidisch. Und darin liegt die Ursache seines Verhaltens. Da vergab ihm der Prophet.

Anas Ibn Malik berichtete: Jemand sagte zum Propheten: (Es wäre gut), wenn du zu Abdullah Ibn Ubayy gehen würdest! Der Prophet machte sich auf den Weg zu diesem Mann. Er ritt einen Esel, und einige Muslime begleiteten ihn auf seinem Weg durch einen Salzsumpf. Als der Prophet zu Abdullah Ibn Ubayy kam, sagte dieser zu ihm: Geh weg! Bei Allah, der Gestank deines Esels ist mir zuwider!

Da rief einer der Ansar aus: Bei Allah, der Esel des Gesandten Allahs riecht besser als du! Wegen dieser Worte geriet einer der Leute von Abdullah in Wut und wollte sich für Abdullah einsetzen, da gerieten alle in Wut und begannen, mit Palmzweigen, Schuhen und bloßen Händen aufeinander einzuschlagen!

Darauf erfolgte die Offenbarung des Verses: Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten. [Quran 49:9]

Anas Ibn Malik berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Wer bringt uns eine Kunde darüber, was mit Abu Dschahl geschehen ist? Da ging Ibn Masud, um Informationen darüber zu sammeln. Er fand, dass Abu Dschahl von den beiden Söhnen von Afra geschlagen wurde, bis er niederkniete.

Ibn Masud packte ihn am Bart und sagte: Bist du Abu Dschahl? Er erwiderte: Gibt es eine bessere Person als die, die ihr umgebracht habt oder die durch ihre Leute getötet worden ist? Ibn Masud sagte nach der Aussage von Abu Miglez, dass Abu Dschahl sagte: Leider Allahs! hätte eine Person anders als ein Bauer mich getötet!

Dschabir berichtete: Der Gesandte Allahs sagte: Wer kann Kab Ibnal Aschraf töten? Er hat Allah und Seinen Gesandten Ungemach zugefügt. Da sagte Muhammad Ibn Maslama: O Gesandter Allahs, möchtest du, dass ich ihn töte? Der Prophet erwiderte: Ja. Er sagte: Dann erlaube mir, bei ihm einen Trick anzuwenden! Der Prophet sagte: Ich erlaube es dir. Er ging zu ihm , sprach mit ihm, erinnerte ihn an ihre alte Freundschaft und sagte ihm: Dieser Mann will, Almosen von uns sammeln. Er hat uns aber überfordert.

Hier unterbrach ihn Kab und sagte: Bei Allah, er wird so weitermachen, bis er euch langweilt! Er sagte weiter: Wir sind ihm aber gefolgt und es ziemt sich nicht, ihn jetzt zu verlassen, bevor man weiß, wie es enden wird. Er sagte weiter: Wir möchten aber von dir Geld ausleihen. Kab erwiderte: Was verpfändet ihr bei mir dafür? Muhammad Ibn Maslama sagte: Was du willst! Kab sagte: Verpfändet eure Frauen bei mir! Muhammad Ibn Maslama erwiderte: Du bist aber der schönste Araber. Wie können wir unsere Frauen bei dir lassen. Kab sagte:

Dann verpfändet eure Kinder bei mir! Muhammad Ibn Maslama erwiderte: Dem Kind des einen von uns wird bestimmt Vorwürfe deswegen gemacht, dass er gegen zwei Wasaq Datteln verpfändet wurde. Wir können bei dir aber unsere Waffen verpfänden. Kab sagte: Einverstanden! Der Überlieferer berichtete weiter: Beide verabredeten sich, dass er Al-Harith, Abu Abs Ibn Gabr und Abbaad Ibn Bischr mitbringen sollte. Diese vier Männer kamen zu ihm bei Nacht und riefen ihn. Sufyan sagte: Alle Überlieferer dieses Hadith außer Amr berichteten von der folgenden Rolle seiner Frau.

Seine Frau sagte ihm: Ich höre eine Stimme, die wie diese vom einem klingt, der Blut vergießen will. Ihr Mann erwiderte: Das sind nur Muhammad Ibn Maslama, sein Milchbruder und Abu Naela. Der Adelige soll dem Ruf nachgehen, selbst, wenn er zum Erstechen bei Nacht gerufen wird. Dazwischen sagte Muhammad seinen Begleitern: Wenn er kommt, werde ich meine Hände ausstrecken, um seinen Kopf festzuhalten. Gelingt das mir, dann erfüllt eure Aufgabe! Er kam sein Schwert gürtend herunter. Sie sagten ihm: O du riechst gut! Er erwiderte: Natürlich!

Da ich eine Sklavin bei mir habe, die sich unter den arabischen Frauen am meisten parfümiert. Er sagte ihm: Darf ich mich dir annähern, um dich besser zu riechen? Er erwiderte: Ja, bitte! Er näherte sich und roch. Dann bat er wieder um Erlaubnis, sich zu nähern, um zu riechen. Diesmal konnte er ihm den Kopf festhalten und er rief seinen Begleitern zu: Erfüllt eure Aufgabe! und diese töteten ihn.

Der Hadith von Salama Ibnal Akwa berichtete: Wir zogen mit dem Gesandten Allahs in Richtung Khaibar aus. Bei Nacht gingen wir in Gruppen. Einer aus der Gruppe sagte zu Amer Ibnal Akwa: Lässt du uns etwas von deinen Gedichten nicht hören?. Amer war ein Dichter. Er stieg ab und fing an, folgende Verse vorzutragen, um die Kamele mit Gesang anzutreiben: O Allah, es sei aber Dein Wille, Nach dem wir rechtgeleitet wurden, Almosen ausgaben und das Gebet Verrichteten.

Wir opfern unser Leben gern auf Deinem Wege. So vergebe, was wir getan haben! Und lass uns standhalten, wenn Wir den Feinden begegnen! Schenke uns aber Ruhe und Frieden! Wir eilen uns, wenn zu Hilfe gerufen wird Und wenn wir zum Kampf aufbrechen die Unterdrückten können sich auf uns verlassen, wenn sie bei uns Hilfe suchen. Da fragte der Gesandte Allahs: Wer treibt die Kamele an? Die Leute erwiderten: Amer. Der Prophet sagte: Allah möge Sich seiner erbarmen! Da sagte einer aus der Gruppe: Natürlich verdient er den Märtyrertod, aber lass ihn uns weiter amüsieren!

Der Überlieferer berichtete weiter: Wir kamen in Khaibar an. Wir belagerten die Leute von Khaibar, bis uns äußerster Hunger plagte. Da sagte der Prophet: Allah hat es euch geöffnet. Am Abend bevor ihnen Khaibar geöffnet wurde, zündeten die Muslime viele Feuer an. Da sagte der Gesandte Allahs: Warum dieses Feuer? Was kocht ihr? Sie erwiderten: Wir kochen Fleisch. Der Prophet sagte: Welches Fleisch? Sie erwiderten: Wir kochen das Fleisch der zahmen Esel. Da sagte der Prophet: Werft es aber weg und brecht die Topfe, in dem es gekocht wird!

Ein Mann sagte dem Propheten: Dürfen wir das Fleisch wegwerfen und die Töpfe waschen? Der Prophet sagte: Ja, das geht. Danach reihten sich die Leute zum Kampf ein. Das Schwert von Amer war ziemlich kurz. Er wollte damit einen Juden ins Bein stechen, aber sein Schwert machte einen Rückstoß und verletzte ihn am Knie. Er starb an dieser Wunde.

Wir kehrten zurück. Salama nahm mich bei der Hand, und sagte: Als der Gesandte Allahs mich schweigend sah, fragte er mich: Was ist los mit dir? Ich erwiderte: Mein Vater und meine Mutter mögen für dich zum Opfer fallen. Sie behaupteten, dass die gute Tat von Amer zunichte geworden sei. Der Prophet sagte: Wer behauptete es? Ich sagte: Soundso und Usaid Ibn Hudair Al-Ansary. Da sagte der Prophet: Wer das gesagt hat, der hat aber gelogen. Für ihn gibt es aber verdoppelten Lohn. Er ermüdete sich bei der Anbetung Allahs und opferte sich auf dem Wege Allahs. Ein Araber, der diese Eigenschaften noch besitzt, ist kaum zu finden.

Al-Bara berichtete: Am Tag der Schlacht von Al-Ahzab (die Grabenschlacht) trug der Gesandte Allahs den Sand mit uns weg, so dass die Weiße seines Bauches mit Staub bedeckt war. Dabei trug er folgende Verse vor: O Allah, es sei aber Dein Wille, Nach dem wir rechtgeleitet wurden, Almosen ausgaben und das Gebet Verrichteten. Schenke uns aber Ruhe Und Frieden. Unsere Leute lehnten ab, uns zu folgen! Der Überlieferer unterbrach hier und fügte hinzu: Der Prophet hat vielleicht gesagt: Die Häuptlinge der Stämme lehnten ab, uns zu folgen. Wollten sie einen Aufruhr verursachen Verweigerten wir ihn. Dabei erhob der Prophet seine Stimme mit diesen Versen.

Sahl Ibn Sad berichtete: Der Gesandte Allahs kam zu uns, während wir den Graben ausschaufelten und den Sand auf den Schultern wegtrugen. Der Gesandte Allahs sagte: O Allah mein Gott! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, so sei gnädig mit den muslimischen Auswanderern aus Makka und den muslimischen Helfern von Madina.

Anas Ibn Malik berichtete: Der Prophet sagte: O Allah! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, So sei Al-Ansar und Al-Muhadschirun gnädig.

Salama Ibnal Akwa berichtete: Ich zog hinaus, bevor zum Morgengebet aufgerufen wurde. Zu dieser Zeit weideten die Milchkamelstuten des Gesandten Allahs an Zu-Qarad. Ein Diener von Abdu-r-Rahman Ibn Auf begegnete mir und sagte: Die Milchkamelstuten des Gesandten Allahs wurden geraubt! Ich fragte: Wer hat sie geraubt?

Er sagte: Ghatfan. Dreimal schrie ich so laut zur Hilfe, bis jeder Mensch in Madina mich hörte. Dann stürzte ich los, bis ich sie noch in Zu-Qarad einholte. Sie waren dabei, die geraubten Tiere zu tränken. Ich schoss mit Pfeilen auf sie und rief: Ich bin Al-Akwa! Heute ist der Tag Eures Untergangs, ihr Schurken! Ich setzte das Singen fort, bis ich die Kamelstuten retten konnte, und auch dreißig Obergewänder von ihnen als Beute nehmen konnte.

Der Prophet Allahs kam mit den Leuten. Ich sagte: O Prophet Allahs, die Leute waren sehr durstig! Aber ich habe sie bedrängt. Schicke Leute zu ihrer Verfolgung los! Er sagte: O Ibnal Akwa, du hast alles besessen. Sei dann gnädig! Wir kehrten zurück, und der Gesandte Allahs saß hinter mir auf seiner Kamelin, bis wir in Madina eintraten.

Anas Ibn Malik berichtete: Wenn der Gesandte Allahs in eine Schlacht zog, nahm er Umm Sulaim und einige Frauen von den Ansar mit. Sie tränkten die Kämpfer und pflegten die Verwundeten.

Buraida berichtete: Der Gesandte Allahs zog zum Kampf neunzehn Mal aus. Nur acht Mal kam es zum Kampf.

Salama berichtete: Ich schloss mich sieben Kriegszügen unter der Führung vom Gesandten Allahs an. Ich nahm auch an neun Kampftruppen teil, die er geschickt hat; einmal unter der Führung von Abu Bakr, und ein anderes Mal unter der Führung von Usama Ibn Zaid.

Abu Musa berichtete: Wir brachen mit dem Gesandten Allahs zum Kampf auf. Wir waren sechs Männer und hatten nur ein Kamel, auf dem wir wechselweise ritten. Wir gingen solange zu Fuß, dass Unsere Füße rissig wurden. Meine Füße waren auch rissig geworden, und die Nägel fielen mir aus. Deshalb legten wir Tücher um unsere Füße. So wurde diese Schlacht Zater-Riqa genannt, da wir unsere Füße mit Tüchern verbunden haben.