Vom Dschihad und Leben des Propheten

Ibn Abbas berichtete, dass der Prophet Muhammad sagte, es gäbe nach einer Eroberung keine Hidschra, sondern nur Dschihad und Entschlossenheit. Auf die Frage nach Taten, die dem Dschihad vergleichbar seien, betonte der Prophet dessen unvergleichliche Bedeutung und hob hervor, dass nur ein wahrer Gläubiger wie ein Krieger unaufhörlich beten und fasten könne. Der beste Mensch…

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50]

Ibn Abbas berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Es gibt keine Hidschra nach der Eroberung, sondern Dschihad und Niyya. Wenn ihr dann zum Aufbrechen aufgefordert werdet, dann brechet auf.“

Abū Huraira berichtete: „Ein Mann kam zum Gesandten Allahs und sagte: „Nenne mir eine Tat, die dem Dschihad gleich ist!“ Der Prophet sagte: „Eine solche finde ich nicht!“ Der Prophet fuhr dann fort: „Kannst du es verkraften, wenn der Kämpfer für den Kampf aufbricht, dass du in die Moschee gehst und dort betest und nicht aufhörst und aber auch fastest, ohne dein Fasten zu brechen?“ Der Mann sagte: „Und wer kann so etwas tun?““

Abū Saʿīd al-Khudrī berichtete: „Es wurde folgende Frage gestellt: „O Gesandter Allahs, wer ist unter allen Menschen der beste?“ Der Gesandte Allahs sagte: „Ein Gläubiger, der unter dem Einsatz seines Lebens und Vermögens auf dem Weg Allahs den Dschihad unternimmt.“ Die Leute sagten: „Wer dann außer diesem!“ Der Prophet sagte: „Ein Gläubiger, der sich irgendwo in einer unbewohnten Gegend zwischen den Bergen aufhält, Allah fürchtet und die Menschen von seinen Schlechtigkeiten verschont!“

Abū Huraira berichtete: „Ich hörte den Gesandten Allahs sagen: „Derjenige, der auf dem Weg Allahs den Dschihad unternimmt – und Allah kennt wohl denjenigen, der auf Seinem Weg den Dschihad unternimmt – ist demjenigen gleich, der anhaltend fastet und betet. Und Allah gibt dem Mudschahid auf Seinem Weg die Gewähr dazu, dass Er ihn entweder sterben und ins Paradies eingehen läßt oder daß Er ihn unversehrt mit einem Lohn oder mit einer Beute zurückkehren läßt.“

Abū Huraira berichtete: „Der Prophet sagte: „Wer an Allah und Seinen Gesandten glaubt, das Gebet verrichtet und im Ramadan fastet, der hat gegenüber Allah ein Recht darauf, dass Er ihn ins Paradies eintreten läßt, gleichwohl, ob er auf dem Weg Allahs den Dschihad unternahm oder in seinem Land daheimsaß, wo er geboren wurde.“

Die Leute sagten: „O Gesandter Allahs! Sollen wir nicht den Menschen diese frohe Botschaft verkündigen?“ Darauf fuhr der Prophet fort: „Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allah für diejenigen vorbereitete, die auf dem Weg Allahs den Dschihad unternahmen, und zwischen der einen Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde*. Wenn ihr also Allah darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus denn dieser liegt mitten im Paradies oder auf der höchsten Ebene des Paradieses … und darüber befindet sich der Thron des Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.“ …“

Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet sagte: „Wahrlich, ein Aufbruch am frühen Morgen oder am Tagesende auf dem Weg Allahs ist besser als die ganze Welt und das, was auf ihr ist.“

Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet sagte: „Kein Mensch, der bei Allah etwas Gutes zu erwarten hat, und auf das er sich freut, würde nach seinem Tod wünschen, dass er zur Welt zurückkehrte, auch dann, wenn ihm die ganze Welt und was auf ihr an Wert ist, gegeben würde. Ausgenommen davon ist der Märtyrer (Schahid), der auf Grund der Vorzüglichkeit des Martyriums (Schahada), sich freuen würde, wenn er zur Welt zurückkehrte und nochmal umkäme.“

Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet sagte: „Wahrlich, ein Aufbruch am Tagesende oder am frühen Morgen auf dem Weg Allahs ist besser als die ganze Welt und das, was auf ihr ist. Und wahrlich, der geringste Abstand zum Paradies, in der Länge eines Schießbogens oder einer Peitsche, ist besser als die ganze Welt und das, was auf ihr ist. Und wenn eine Frau von den Bewohnern des Paradieses den Bewohnern der Erde erscheinen würde, würde sie das, was zwischen ihr und ihnen erleuchten und mit Wohlgeruch erfüllen. Und wahrlich, der Schleier, den sie auf ihrem Kopf trägt, ist be sser als die ganze Welt und das, was auf ihr ist.“

Abū Huraira berichtete: „Ich hörte den Propheten folgendes sagen: „Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass ich – wenn keine gläubigen Menschen da wären, die sich nicht wohlfühlten, wenn sie hinter mir zurückbleiben müssten, weil ich nichts (an Reittier) fände, auf dem ich sie tragen könnte -, nie bei einer Kampftruppe fehlen würde, die auf dem Weg Allahs aufbricht.

Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass ich mir so sehr wünsche, dass ich auf dem Weg Allahs umkomme, alsdann wieder lebendig gemacht werde, alsdann auf dem Weg Allahs umkomme und wieder lebendig gemacht werde, alsdann auf dem Weg Allahs umkomme und wieder lebendig gemacht werde, dann wieder auf dem Weg Allahs umkomme.“

Dschundab Ibn Sufiyan berichtete: „Der Gesandte Allahs beteiligte sich an einer Schlacht, in der sein Finger blutete. Er sagte daraufhin: „Du bist nichts anderes als ein Finger, der blutet, und das, was mich traf, ist Allah gewidmet.“

Al-Baraʿ berichtete: „Es kam zum Propheten ein Mann, der im Panzereisen vermummt war, und sagte: „O Gesandter Allahs, soll ich erst kämpfen oder erst Muslim werden?“ Der Prophet sagte: „Du sollst erst Muslim werden, dann kämpfen!“ Der Mann trat dann zum Islam über, kämpfte und kam anschließend um. Darauf sagte der Gesandte Allahs: „Er tat nur wenig und erhielt viel Lohn!“

Umm Ar-Rubai, Tochter des Al-Bara und zugleich Mutter des Haritha Ibn Suraqa, kam zum Propheten und sagte: „O Prophet Allahs, wenn du mir von Haritha berichten würdest!“ – und dieser fand den Tod am Tage der Schlacht von Badr durch einen Blindpfeilschuß – „Wenn er im Paradies ist, so werde ich geduldig sein und wenn dies nicht der Fall ist, so werde ich ihn sehr stark beweinen.“ Der Prophet sagte: „O Umm Haritha, es sind wahrlich mehrere Paradiesgärten im Paradies, und wahrlich dein Sohn traf die höchste Ebene in Al-Firdaus!“

Abu Musa berichtete: „Ein Mann kam zum Propheten und sagte: „Es gibt Leute, die für die Beute, andere für den Ruf, während andere mit der Absicht kämpfen, um sich Ansehen zu verschaffen. Welcher Kampf ist dann auf dem Weg Allahs?“ Der Prophet sagte: „Wer mit der Absicht kämpft, dass Allahs Wort das Höchste wird, der kämpft auf dem Weg Allahs!“

Abd ar-Rahman Ibn Dschabr berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Niemals werden die Füße eines Dieners Allahs, die auf dem Weg Allahs staubig wurden, vom Höllenfeuer berührt.“

Aischa berichtete: „Als der Gesandte Allahs nach der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade als sein Haupt noch von Staub bedeckt war, und sagte: „Hast du die Waffe abgelegt? Bei Allah, es ist noch nicht soweit, dass du die Waffe ablegst!“ Der Gesandte Allahs fragte ihn: „Wo dann?“ Gabriel sagte: „Dorthin!“ Und er deutete dabei auf von Banu Quraida. Da zog der Gesandte Allahs hinaus zu ihnen.“

Abdallah Ibn Abi Aufa schrieb, dass der Gesandte Allahs sagte: „Und wisset, dass das Paradies unter den Schatten der Schwerter liegt!“

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Sulaiman Ibn Dawud (Salomo, Sohn des David) sagte: „Ich mache mit Sicherheit in dieser Nacht die Runde mit einhundert – oder neunundneunzig – Frauen, und alle werden jeweils einen Ritter zur Welt bringen, der auf dem Weg Allahs kämpfen wird!“

Sein Gefährte sagte dann zu ihm: „Sprich „inschaʾ Allah!““ Er sagte dies aber nicht und keine der Frauen wurde schwanger, mit Ausnahme einer Frau, die einen Halbmenschen zur Welt brachte.Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass, wenn er „inschaʾ Allah“ gesagt hätte, so wären sie allesamt Ritter geworden, die auf dem Weg Allahs gekämpft hätten!“

Anas berichtete: „Der Prophet war der beste unter allen Menschen, und der tapferste unter allen Menschen, und der freigebigste unter allen Menschen. Es geschah, dass die Leute von Al-Madina durch einen Angriff des Feindes in Schrecken versetzt wurden, und sie erlebten, dass der Prophet der erste war, der ihnen zur Abwehr auf einer Pferdestute geritten, zuvorkam. Wir haben ihn (so großartig) wie ein Meer gefunden.“

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Allah wird zwei Männer anlachen, von denen der eine den anderen getötet hatte und dennoch werden die beiden ins Paradies eingehen: Der eine kämpfte auf dem Weg Allahs und kam um danach wandte Sich Allah dem Tötenden auf Grund seiner Reue Gnädig zu und ließ somit diesen als Märtyrer sterben.“

Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet sagte: „Der Tod durch die Pest ist ein Martyrium für jeden Muslim!“

Abu Saīd al-Khudri berichtete, dass er den Propheten folgendes sagen hörte: „Wer einen Tag fastet, während er sich auf dem Weg Allahs befindet, dessen Angesicht hält Allah vom Höllenfeuer mit einem Abstand fern, der in siebzig* Jahren zurückgelegt wird.“

Zaid Ibn Chalid berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Wer einen Kämpfer auf dem Weg Allahs ausgerüstet hat, der hat gekämpft, und wer die Interessen eines Kämpfers auf dem Weg Allahs im guten Sinne wahrgenommen hat, der hat gekämpft.“

Ar-Rubai Bint Muʿauwith berichtete: „Wir pflegten mit dem Propheten zu sein, um die Verwundeten zu tränken und zu pflegen, und um die Gefallenen nach Al-Madina zu transportieren.“

Ar-Rubai Bint Muauwith berichtete: „Wir beteiligten uns gewöhnlich an der Schlacht mit dem Propheten um die Leute zu tränken und zu pflegen, und um die Verwundeten und die Gefallenen nach Al-Madina zu transportieren.“

Aischa berichtete: „Der Prophet verbrachte mehrere schlaflose Nächte. Als er nach Al-Madina kam, sagte er: „Hoffentlich finde ich unter meinen Gefährten einen Mann, der für mich in dieser Nacht die Wache hält denn wir haben das Klirren einer Waffe gehört!“ Der Prophet rief: „Wer ist dort?“ Eine Stimme meldete sich: „Das bin ich, Sad Ibn Abi Waqqas! Ich kam, um für dich die Wache zu halten.“ Hier dann schlief der Prophet.“

Anas berichtete: „Wir zogen mit dem Propheten. Wer von uns den meisten Schatten hatte, war derjenige, der sich unter seinem eigenen Kleidungsstück abschirmte.

Was die Fastenden unter uns anging, so leisteten diese keine Arbeit. Diejenigen aber, die ihr Fasten brachen, konnten sich um die Reittiere kümmern, die verschiedenen Arbeiten verrichten und die Kranken pflegen. Darauf sagte der Prophet: „Diejenigen, die heute ihr Fasten brachen, sind allein mit dem Lohn gegangen.“

Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Jedem Menschen obliegt ein Almosen für jedes Glied seines Körpers an jedem Tag: Einem Mann mit seinem Reittier in der Weise zu helfen, dass man ihn hinaufhebt oder seine Sachen hinauflädt, ist eine Sadaqa. Auch ein gutes Wort ist eine Sadaqa. Und jeder Schritt, den er zum Gebet macht, ist eine Sadaqa und die Weisung des Weges ist eine Sadaqa.“

Sahl wurde einmal nach der Verletzung des Propheten am Tage der Schlacht von Uhud gefragt, und er berichtete: „Das Gesicht des Propheten erlitt eine Wunde, ein Eckzahn von ihm wurde gebrochen, und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert.

Da kümmerte sich Fatima, um ihn und wusch von ihm das Blut ab, während Alī zusammenhielt. Als sie aber sah, dass das Blut nicht zu fließen nachließ, und es sogar noch mehr floss, riss sie etwas von der Strohmatte ab und brannte sie aus, bis dieses völlig zu Asche wurde sie nahm sie dann und presste sie gegen die Wunde, und diese hörte auf zu bluten.“

Abdallāh Ibn Umar berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Ihr werdet gegen die Juden solange kämpfen, bis sich der eine von ihnen hinter einem Stein versteckt und dieser spricht: „Du Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.“

Abū Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden solange kämpft, und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: „Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.“

Abū Huraira berichtete: „Tufail Ibn Amr Ad-Dausyy und seine Leute kamen zum Propheten und sagten: „O Gesandter Allahs, der Stamm Daus ist wahrlich in Ungehorsam verfallen und verhält sich nur ablehnend, so richte zu Allah ein Bittgebet gegen ihn!“ Jemand sagte: „Nieder mit den Daus!“ und der Prophet sagte: „O Allah, führe die Daus zum rechten Weg und bringe sie zu uns zurück.“

Anas berichtete: „Als der Prophet an die Byzantiner schreiben lassen wollte, wurde ihm gesagt, dass diese kein Schreiben lesen wollten, das nicht mit einem Siegel versehen sei. Da nahm sich der Prophet einen Siegelring aus Silber – als ob ich heute noch dessen Glanz in seiner Hand sähe – und er ließ darauf gravieren: „Muhammad Rasulu-llah.““

Abdallāh Ibn Abbas berichtete: „Der Gesandte Allahs schickte durch Boten ein Schreiben an Chosro (den König von Persien) über den Gouverneur von Bahrain, von dem er verlangte, dass er dieses wiederum an Chosro weiterleite. Als Chosro dieses Schreiben las, zerriss er es. Da sprach der Prophet ein Bittgebet gegen sie, dass sie in vollkommener Weise zerstreut werden mögen.“

Anas berichtete: „Der Gesandte Allahs pflegte – wenn er einen Angriff wider den Gegner zu unternehmen beabsichtigte – den Angriff erst am Morgen zu beginnen. Wenn er dort den Gebetsruf hörte, sah er davon ab, und wenn er keinen Gebetsruf hörte, stürmte er nach dem Morgengebet. Demnach kamen wir in Chaibar in der Nacht an.“

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Mir wurde der Befehl erteilt, dass ich gegen die Menschen solange kämpfen soll, bis sie sagen: „la ilaha illa-llah.“ Wer dann dies sagt, der rettet sein Leben und Vermögen vor mir, es sei denn, dass er gegen das Recht verstößt und die Abrechnung mit ihm ist Allah überlassen. …“

Abdallah Ibn Umar berichtete: „Der Gesandte Allahs verbot, dass einer mit dem Qurʾān in das Land des Feindes einreist.“

Ibn Umar berichtete, dass der Prophet sagte: „Wenn die Menschen wüßten, was ich über die Einsamkeit weiß, so würde kein Reiter in der Nacht allein reisen.“

Abdallah Ibn Umar berichtete: „Ein Mann kam zum Propheten und bat ihn um Erlaubnis dafür, den Dschihad unternehmen zu dürfen. Der Prophet fragte ihn: „Sind deine Eltern am Leben?“ Der Mann sagte: „Ja“ und der Prophet entgegnete: „Dann unternehme den Dschihad bei ihnen!“*

Ibn Abbas berichtete, dass er den Propheten folgendes sagen hörte: „Kein Mann darf sich mit einer Frau in Zweisamkeit zurückziehen und eine Frau darf nur mit einem Mahram* reisen.“ Ein Mann stand auf und sagte: „O Gesandter Allahs, ich habe mich zur Teilnahme an den Schlachten von Soundso und Soundso gemeldet, und meine Frau ist bereits als Pilgerin aufgebrochen!“ Der Prophet sagte zum ihm: „Gehe und vollziehe die Pilgerfahrt mit deiner Frau!“

Abdallah berichtete: „Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern.“

Ibn Umar berichtete: „Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Gesandte Allahs unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verbot das Töten von Frauen und Kindern.“

Ikrima berichtete, dass Ali einige Leute verbrannte. Als Ibn Abbas davon erfuhr, sagte er: „An seiner Stelle hätte ich sie nicht verbrannt denn der Prophet sagte: „Vollzieht keine Strafe, mit der Allah Selbst bestraft.“ Und ich hätte sie hingerichtet, wie der Prophet sagte: „Wer seine Religion ändert, den sollt ihr töten!““

Abu Huraira berichtete, dass er den Gesandten Allahs folgendes sagen hörte: „Eine Ameise biss einen der Propheten, der daraufhin seinen Befehl gab, das ganze Ameisendorf zu verbrennen. Und Allah gab ihm folgendes ein: „Nur weil dich eine einzige Ameise gebissen hat, hast du dafür eines der Völker verbrennen lassen, das Allah lobpreist?“

Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Wünscht euch keine Begegnung mit dem Feind wenn ihr ihm aber begegnet seid, dann seid geduldig!“

Abu Huraira berichtete, dass der Prophet sagte: „Chosro (König von Persien) wird zugrundegehen, und nach ihm wird es keinen Chosro mehr geben. Und der Kaiser (von Byzanz) wird auch mit Sicherheit zugrundegehen, und nach ihm wird es keinen Kaiser mehr geben. Was aber ihre Schätze angeht, so werden diese mit Sicherheit auf dem Weg Allahs verteilt werden!“

Abu Huraira berichtete: „Der Prophet bezeichnete den Krieg als einen kniffligen Kunstgriff.“

Abu Musa berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: „Löst die Fesseln des Kriegsgefangenen (bzw. Sklaven), speist den Hungrigen und besucht den Kranken!“

Abdallah berichtete: „Wenn der Prophet zurückkam, rief er dreimal „Allahu akbar“ und sagte anschließend: „Wir kehren zurück, so Allah will, reumütig, Ihm dienend und Ihn lobend, und uns vor unserem Herrn niederwerfend! Allah erfüllte sein Versprechen, verhalf seinem Diener zum Sieg und schlug Allein die Kampfverbände!“

Kab berichtete: „Der Prophet pflegte – wenn er von einer Reise im Laufe des Vormittags zurückkam – zunächst in die Moschee zu gehen und dort zwei Raka zu verrichten, bevor er sich hinsetzte.“